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Pflegekonzept
1. Einleitung
Für die Umsetzung der Pflege in der Einrichtung “Hauskrankenpflege Rosemarie Winter GmbH“ ist folgende Vorgehensweise geplant.
Wir pflegen unsere Patienten in ihrem sozialen und räumlichen Umfeld, dass geprägt und beeinflusst ist von den persönlichen Gegebenheiten.
Die Pflegebedürftigen bekommen eine an ihren Bedürfnissen orientierte, fördernde und unterstützende Betreuung und Pflege unter Einbeziehung ihrer Ressourcen.
Die Finanzierung erfolgt über die gesetzliche Krankenversicherung SGB V, über das Pflegeversicherungsgesetz SGB XI, über das Sozialgesetz SGB XII und über Selbstzahler.
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2. Ziele
Das Ziel der ambulanten Pflege ist es, dem Patienten, trotz seiner vorübergehenden oder dauerhaften Hilfsbedürftigkeit, ein gutes und zufriedenes Leben in seiner gewohnten Umgebung zu ermöglichen. Die Pflege ermöglicht diese Ziele, indem sie ressourcenorientiert und aktivierend arbeitet.
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3. Struktureller Aufbau der Hauskrankenpflege
Unsere Hauskrankenpflege garantiert eine bestmögliche, gleichmäßige und konstante Versorgung der betreuten Patienten, entsprechend ihres pflegerischen Bedarfs und ihrer individuellen Bedürfnisse.
Die Pflege und Betreuung unserer Patienten wird unter ständiger Verantwortung einer ausgebildeten leitenden Pflegefachkraft durchgeführt.
Diese Pflegefachkraft verfügt über langjährige Erfahrungen in der häuslichen Krankenpflege.
Unsere Hauskrankenpflege erfüllt die vertraglich vereinbarten personellen Voraussetzungen.
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4. Pflegemodell
Wir stellen den Menschen in den Mittelpunkt unserer Arbeit. Unsere Pflege orientiert sich an dem Konzept der Pflegetheorie von Liliane Juchli. Neben dem Prinzip der aktivierenden Pflege ist es unser Anliegen die Ressourcen der Patienten zu fördern und ihre Wünsche und persönlichen Gewohnheiten zu respektieren.
Wir arbeiten nach dem Prinzip einer ganzheitlichen Pflege.
- Wir sehen die Schwerpunkte unserer Pflege in Beobachtung, Information, Beratung,
Motivation, Anleitung, teilweiser Unterstützung oder Übernahme von Tätigkeiten im
Rahmen der Aktivitäten des täglichen Lebens.
- Wir beachten und berücksichtigen die körperlichen, seelischen, und geistigen
Bedürfnisse, die Wünsche, Fähigkeiten und Gewohnheiten der Patienten gleichrangig.
- Wir erhalten und fördern ihre Selbständigkeit, Entscheidungsfreiheit und
Eigenverantwortung.
- Wir berücksichtigen ihre persönliche Lebensgeschichte, ihre aktuelle Lebenssituation
und entwickeln gemeinsame Zukunftsperspektiven.
- Wir arbeiten nach dem Prinzip der Bezugspflege – jedem Patienten ist ein Mitarbeiter
zugeordnet, der auch für die Erstellung der Pflegeplanung (unter Anleitung einer
Pflegefachkraft) und die Vollständigkeit und Aktualität der Pflegedokumentationsmappe
verantwortlich ist.
- Die Patienten, deren Angehörige und Bezugspersonen werden in die Pflege
einbezogen, um die größtmögliche Selbständigkeit zu erhalten oder wieder herzustellen.
- Es ist unser Ziel, den Menschen die von uns betreut werden, die bestmögliche
Pflege zukommen zu lassen und gleichzeitig wirtschaftlich zu arbeiten.
- Wir begleiten Sterbende und deren Angehörige, jeder Mitarbeiter ist bereit, diese
Verantwortung zu übernehmen.
- Wir arbeiten ständig an unserer Pflegequalität. Die Mitarbeiter nehmen an
Weiterbildungsmaßnahmen teil und geben ihr Wissen an die anderen Mitarbeiter weiter.
- Wir bieten unseren Patienten Beratung und Hilfe an. Wir suchen gemeinsame Wege und
Möglichkeiten für die Finanzierung des Pflegebedarfs.
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5. Pflegeorganisation
5.1 Personal
Unsere Hauskrankenpflege hat folgendes Mitarbeiterprofil:
- Krankenschwestern
- AltenpflegerInnen
- HauspflegerInnen
5.2. Stellenbeschreibungen
Jedem Mitarbeiter wird nachweislich eine aktuelle Stellenbeschreibung ausgehändigt.
Stellenbeschreibungen legen Aufgaben sowie Verantwortungs- und Zuständigkeitsbereiche fest und weisen Unterschiede hinsichtlich der beruflichen Qualifikation aus.
5.3. Einarbeitungskonzept
Alle Mitarbeiter werden nach einem Einarbeitungskonzept eingearbeitet.
5.4. Organisation
Die Pflege der Patienten wird durch angemessenes qualifiziertes Personal gewährleistet. Der organisatorische Ablauf der Pflege erfolgt in Form von Pflegeteams, um ein Vertrauensverhältnis zum Patienten aufbauen zu können und zu erhalten. Zur Feststellung des Pflegebedarfs und der häuslichen Pflegesituation wird grundsätzlich ein Erstbesuch durchgeführt. Anhand eines standardisierten Pflegeanamnesebogens werden Informationen zum Pflegebedarf, die Möglichkeit der aktivierenden Pflege sowie die patienteneigenen Ressourcen ermittelt. Angehörige und andere Bezugspersonen des Pflegebedürftigen werden in die Datenerhebung mit einbezogen. Aufgrund der Pflegeanamnese wird in Absprache mit dem Pflegebedürftigen eine Pflegeplanung erstellt, werden Maßnahmen und Pflegeziele festgelegt. Hierbei werden besonders die Ressourcen des Patienten beachtet.
Alle Daten des Patienten und der Pflegeverlauf werden in einem standardisierten Pflegedokumentationssystem festgehalten. Dieses besteht aus Stammblatt, der Pflegeanamnese, der Pflegeplanung, dem Pflegebericht und dem Leistungserfassungsbogen.
Je nach Besonderheit des Einzelfalles werden weitere Formblätter hinzugefügt.
Die Dokumentationsunterlagen werden sach- und fachgerecht geführt und beim Patienten aufbewahrt. Somit sind diese Unterlagen allen an der Pflege des Patienten beteiligten Personen zugänglich. Für Verlegung des Patienten in andere Pflegeeinrichtungen, z.B. Krankenhauseinweisung, wird ein standardisierter Pflegeüberleitungsbogen genutzt, welcher die wichtigsten pflegerelevanten Daten zur nahtlosen Übernahme der Pflege erhält.
Die Dienst- und Einsatzplanung orientiert sich sowohl an den Bedürfnissen der Patienten als auch der Mitarbeiter. Pflegefachkräfte werden nach den gesetzlichen Vorgaben in allen Bereichen eingesetzt und stellen den Pflegeprozess, sowie die Behandlungspflege sicher.
Bei dem Einsatz von Pflegehilfskräften ist sichergestellt, dass Pflegefachkräfte die fachliche Überprüfung des Pflegebedarfs, die Anleitung und Kontrolle der Hilfskräfte gewährleistet.
Dienstübergaben finden zu jedem Dienstbeginn in mündlicher und schriftlicher Form statt.
Es findet in regelmäßigen Abständen sowie zu aktuellen Anlässen Dienst- und Teambesprechungen statt. Teilnehmerlisten und Ergebnisprotokolle liegen vor. Wichtige, für den Arbeitsalltag relevante Informationen liegen für alle Mitarbeiter sichtbar aus.
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6. Maßnahmen zur Qualitätssicherung
Wir sind ständig bestrebt, unsere Qualität weiter zu verbessern.
Aus diesem Grund werden Maßnahmen zur internen und externen Qualitätssicherung durchgeführt und dokumentiert.
Zu den Maßnahmen der Qualitätssicherung gehören:
- regelmäßige Fortbildungen der Mitarbeiter
- Vorhalten von Fachliteratur
- Durchführung von Pflegevisiten
- Durchführung von Dienstbesprechungen
- Qualitätszirkel zur Einarbeitung pflegerelevanter Standards
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7. Kooperationen
- Pflegeheim, Elisabeth- Seniorenzentrum Bergfelde
- Externe Weiterbildungen unserer Mitarbeiter
- Mittagstisch für Patienten, auch für außerhalb wohnende
- TeleVagt, Hausnotrufsystem und Hausnotruf Deutschland
- Notrufapparate für unsere Patienten, die bei Notfall mit der Notrufzentrale verbinden.
- Medizinprodukte Helmut Runge
- Medizinprodukte und Wundberatung
- Fleischerei Grönke, Hohen Neuendorf
- Mittagstisch für unsere Patienten in der Tagesstätte für Senioren
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